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Luftraumüberwachungsflugzeug Grumman E-2 Hawkeye (1/72, Hasegawa) von André Höncher Drucken
Freitag, 30. Mai 2014 um 05:00

Das Original

Die Grumman E-2 Hawkeye ist ein allwetterfähiges, trägergestütztes Luftraumüberwachungs-Flugzeug (Airborne Early Warning, AEW). Die beständigen Verbesserungen an den frühen flugzeuggestützten Radars mündeten während des Zweiten Weltkriegs in dem Konzept, den Luftraum mit speziell ausgerüsteten Flugzeugen zu kontrollieren, die als Frühwarner fungierten und die Abwehrbemühungen koordinierten. Das erste Flugzeug in dieser Rolle war im März 1945 die Grumman TBM-3W Avenger, es folgte die Grumman E-1B Tracer (eine Variante des U-Jagd-Flugzeugs S-2 Tracker), die von 1958 bis 1977 im Einsatz war. Der Nachfolger der E-1B, die E-2 Hawkeye, war die als erstes speziell für diesen Einsatzzweck konstruierte Maschine.

Der Erstflug des W2F-1 genannten Prototyps fand am 21. Oktober 1960 statt, nachdem im März 1957 die entsprechende Ausschreibung gewonnen wurde. Seitdem sie die E-1 im Jahr 1964 ablöste, ist die E-2 das „Auge der Flotte“. Ihre Feuertaufe hatte sie Ende 1965 im Vietnamkrieg. Die Hawkeye wurde seit dem bei allen Konflikten eingesetzt.

Die E-2C ist die Hauptserienversion mit APS-120 oder ab 1976 mit APS-125-Radar (später mit Achtblattpropellern NP-2000 von Hamilton nachgerüstet) und kann an der verlängerten Bugnase und dem größeren Kühler erkannt werden.

Neben der US Navy nutzen auch die französische und mexikanische Marine sowie die Luftwaffen Ägyptens, Japans und Taiwans die E-2 Hawkeye. Frühere Nutzer waren die Luftwaffen Israels und Singapurs.

Modifiziertes Zitat aus Wikipedia

Das Modell

Die E-2C habe ich ohne Zurüstteile direkt aus der Schachtel gebaut, lediglich die Masken von Eduard kamen zum Einsatz. Der Bau verlief absolut problemlos. Einzig bei den Landeklappen habe ich wohl einen Fehler gemacht? Diese habe ich nicht im ausgefahrenden Zustand montiert bekommen.

Lackiert habe ich die Hawkeye mit Farben von Gunze. Die Decals ließen sich mit warmem Wasser und Weichmacher von Microscale super verarbeiten. Als Schlußfinish kam zum ersten Mal der Klarlack von Alclad zum Einsatz. Dieser lässt sich wunderbar verarbeiten. Das Zeug werde ich nur noch verwenden.

Darstellen soll mein Modell die Kommandeursmaschine der VAW-126 "Seahawks" mit der Bu No. 164496 aus dem Jahr 2011, stationiert auf der Harry S. Truman (CVN-75).

André Höncher