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Martin Struppel

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Das Original Im Jahre 1669 lässt Sonnenkönig Ludwig XIV., mit exorbitantem Aufwand, ein gewaltiges Linienschiff erbauen. Mit einer Tragfähigkeit von 2000 Tonnen, 104 Geschützen und einer Besatzungsstärke von bis zu 1000 Mann, wird sie zum Flaggschiff von Admiral Graf de Tourville. Nach mehreren erfolgreichen Schlachten trifft Tourville im Mai 1692 bei Barfleur auf die vereinigte Englisch-Holländische Flotte, die ihm zahlenmäßig weit überlegen ist. Dennoch gelingt es ihm nach 12-stündigen, schweren und auf beiden Seiten verlustreichen Kämpfen, die Gegner vorübergehend in die Flucht zu schlagen. Schwer beschädigt strandet die Soleil Royal in der Nacht an der Normannischen Küste vor Cherbourg. Am nächsten Tag wird sie erneut von mehreren Schiffen angegriffen und schließlich von einem Brandschiff gerammt. Das ausbrechende Feuer erreicht die Pulverkammer und letztlich zerreißt eine gewaltige Explosion das Schiff.
Montag, 09. Juli 2012
Seit geraumer Zeit schlummerte der Airfix Classics Bausatz der „Royal Sovereign“ bei mir zu Hause. Zunächst aber wie immer ein paar Worte zur Historie 1637 vom Schiffsbaumeister Phineas Pett unter exorbitantem Aufwand (es wurde sogar eine eigene "Schiffsteuer" eingeführt) als erster "echter" 3-Decker entworfen und gebaut. von seinem Sohn Peter Pett dann mehrfach umgebaut. sie kämpfte in vielen Schlachten gegen Holland und Frankreich und war stets das beste Schiff der Flotte. Von ihren Feinden wurde sie "Der goldene Teufel" genannt. 1660 wird sie in Royal Sovereign umbenannt. 1696 wird sie bei einem Brand zerstört. Wer noch mehr wissen möchte: Wikipedia
Sonntag, 01. März 2009
Das Original Vermutlich als Antwort auf die Bedrohung Frankreichs durch die englische Sovereign of the Seas wurde die Couronne 1636 in der Werft La Roche Bernard in Dieppe durch den Schiffsbaumeister Charles Mourier auf Befehl von Kardinal Richelieu (ja - der von den Musketieren) gebaut.
Montag, 17. November 2008
Das Original: Vermutlich im Jahre 1576/77 erbaut, war die Pelikan das Flaggschiff einer geheimen Expedition unter Francis Drake. Zusammen mit 4 weiteren Schiffen und ca. 164 Mann Besatzung sollte er im Auftrag seiner Geldgeber (unter anderem auch Königin Elisabeth I.) den Weg ins Südmeer finden und Handelskontakte knüpfen. Allen Beteiligten war jedoch klar, dass Drake auf seiner Fahrt auch möglichst viele spanische oder portugiesische Prisen aufbringen wollte (England befand sich in einer Art kaltem Krieg mit Spanien). Drake segelt im Dezember 1577 mit seiner Flotte von Plymouth aus Richtung Magellanstraße. In Fort St. Julian, kurz vor Kap Hoorn lässt er Thomas Doughty wegen Aufwiegelung zur Meuterei hinrichten. Die Pelican wird gründlich überholt und in Golden Hinde (Goldene Hirschkuh) umgetauft. Vor Kap Hoorn verliert Drake 2 Schiffe im Sturm und erreicht als einziges Schiff des Verbandes den Pazifik. Drake plündert entlang der südamerikanischen Westküste die ahnungslosen spanischen Siedlungen und kapert oder zerstört etliche Schiffe. Der größte Coup gelingt ihm jedoch, als er die spanische Schatzgaleone Nuestra Señora de la Concepción genannt "Cacafuego" (Feuerspucker) überraschen und nach einem kurzen Gefecht kapern kann. Wie Drake richtig vermutet, lauern ihm spanische Schiffe auf dem Rückweg um Kap Hoorn auf. Deshalb entschließt er sich, das Wagnis der Weltumseglung einzugehen und segelt zunächst an der amerikanischen Westküste entlang bis etwa in Höhe des heutigen San Fransisco von wo aus er über den Pazifik, das Indische Meer und das Kap der guten Hoffnung wieder in den Atlantik gelangt und schließlich nach 3 Jahren im September 1580 Plymouth erreicht. Drake hatte mit der Golden Hinde als zweiter Mensch nach Magellan die Welt umsegelt und zudem unglaubliche Reichtümer erbeutet (der Wert der Ladung wurde auf ca. 600.000 Pfund geschätzt, was dem 2,5fachen der jährlichen Staatseinnahmen entsprach). Francis Drake wurde geadelt; die Golden Hinde noch ca. 100 Jahre in Plymouth erhalten, bevor sie abgewrackt wurde. Das Aussehen der Hind: Da weder detailierte Beschreibungen noch Gemälde oder Baupläne erhalten sind, ist eine zweifelsfreie Rekonstruktion nicht möglich. Einigermaßen belegbar sind jedoch die Dimensionen von ca. 30 m Länge, 6 m Breite und einem Tiefgang von 2,80 m. Im Allgemeinen war die Golden Hinde (oder Pelican) wohl eine typische elisabethanische Galeone des ausgehenden 16. Jahrhunderts. Die Bewaffnung bestand möglicherweise aus 14 achtzehnpfündigen Kanonen und weiteren 4 Neunpfündern darüber. Vermutlich war sie ein eher schlichtes, aber sehr robustes Schiff mit einfacher Linienführung und außer dem Heckspiegel mit nur wenig oder gar keinem Schmuck. Die Besegelung bestand wohl aus je 2 Rahsegeln an Fock- und Großmast, sowie einem Lateinsegel am Besan und einer Blinde am Bugspreet.
Dienstag, 15. April 2008