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Michael Kayser

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Das Original Das große Pionier-Landungsboot 40 war 19 m lang, 5,93 m breit und hatte einen Tiefgang von 0,75 m. Angetrieben wurde es durch zwei Deutz-Motoren à 86 PS, welche das Boot auf bis zu 20 Stundenkilometer beschleunigten. Die Regellast der Boote betrug 20 - 40 Tonnen oder 150 Mann. Die Boote waren in zwei spiegelgleiche Längshälften teilbar, um so auf einem SS-Bahnwagon verladen werden zu können.
Donnerstag, 09. Mai 2013
Das Buch über die Marine-Kleinkampfmittel von Harald Fock birgt für mich immer wieder reizvolle Themen. Die als Anlagen im Buch beigefügten Zeichnungen ermöglichten meinem Vater und mir, die Modelle im Maßstab 1:72 zu bauen. An Hand der zahlreichen Fotos konnte man die Weiterentwicklung der Typen betrachten. So hat man z.B. die Möglichkeit, den Typ „Seehund“ mit oder ohne Korddüse zu bauen.
Freitag, 24. Februar 2012
Nachdem ich einen Pionierlandungsfährprahm gebaut hatte, verspürte ich den Wunsch auch einen Flakträger zu bauen. Die beiden Schuten sind baugleich mit denen des Fährprahms. Der Aufbau des Flakprahms ist bei fast allen gebauten Einheiten unterschiedlich.
Montag, 02. Mai 2011
Das Original Die von Westland gebauten Maschinen sind Lizenzbauten der amerikanischen Sikorsky S-58. Für die weltweit operierenden britischen Streitkräfte war der „Wessex“ ein vertrauter Anblick. Auf Kriegsschauplätzen, bei UNO Missionen, ob als Rettungshubschrauber vom Flugzeugträger oder von Land aus operierten diese Helikopter. Die ersten Baulose liefen noch mit Kolbenmotoren, später wurden nur noch Maschinen mit Gasturbine zum Einsatz gebracht.
Mittwoch, 01. Oktober 2008
Für mich sind die Schiffe der "geheimen Flotte", wie man sie heute noch nennt, immer interessanter als die großen Schlachtschiffe gewesen. Not macht bekanntlich erfinderisch, und so hat man in der Marineplanung Überlegungen angestellt, wie man zivile Schiffe für den Kriegseinsatz und später wieder für den zivilen Einsatz nutzen kann. Ein solches Produkt ist der Kriegsfischkutter. Er wurde als Vorpostenboot, zur U-Bootjagd, als Minenräumer und Sperrbrecher zum Einsatz gebracht. Ein Bauplan in einem alten Modellbauheft sowie die Zeichnungen aus dem Buch "Die Kriegsfischkutter" haben mich inspiriert hier tätig zu werden. Der Bauplan aus der "ModellFan" ist relativ genau. Da die Marineführung damals viele Werften mit dem Bau der KFKs beauftragt hat, gab es geringe Unterschiede in der Bauweise. Baugleich waren bei allen Neubauten der Geschützaufbau auf einem erhöhten Podest vor und hinter dem Steuerstand. Die Boote waren aus Holz gefertigt, hatten einen geringen Tiefgang und waren somit relativ geschützt gegen Minen. Diese KFKs wurden auch nach dem 2.Weltkrieg beim neu aufgestellten Bundesgrenzschutz genutzt. Heute fahren noch einige dieser alten Boote zur See. Allein im Rostocker Stadthafen, sowie in Warnemünde liegen noch drei KFKs.
Montag, 21. April 2008
Auch die Siebelfähre wurde für die Englandinvasion entwickelt. Sie bestand aus zwei Flusskähnen über welche eine Plattform gelegt wurde. Je nach Verwendungszweck kam ein Aufbau in die Mitte, drum herum 3-4 Flakgeschütze 8,8cm oder wie hier ein Aufbau am Heck mit 2 x 2cm Vierling Flakgeschützen Im Bereich der Nordsee, Ostsee, schwarzes Meer und des Mittelmeeres kamen die Pionierfähren zum Einsatz. Neben der reinen Fährtätigkeit wurden auch Personen-, Munitions- und Treibstofftransporte durchgeführt. In der Nachkriegszeit kamen einige Fähren auch als Flussfähren u.a. auf dem Rhein zum Einsatz. Den Bauplan habe ich aus einer uralten ModellFan. Weitere Infos zu diesem Schiffstyp fand ich in: Schiffe der dt. Kriegsmarine Plattbugkreuzer ModellFan Marinearsenal
Samstag, 19. April 2008
Vor einigen Jahren bekam ich einen Bauplan für einen so genannten Plattbugkreuzer in die Hand. Die geraden Flächen und die individuelle Art des Aufbaues haben mich spontan inspiriert. Zuerst wurde der Bauplan von 1:100 in 1:72 vergrössert. Technisches Zeichnen hat mich schon seit der Schule begleitet, somit war das Umzeichnen des Planes kein grosser Akt. Kurz zur Geschichte der Fährprame. Für die Englandinvasion baute das Deutsche Reich unter anderem solche Fähren als Landungsboote. Sie konnten drei schwere Panzer oder entsprechende Mengen an leichterem Material transportieren. Nachdem diese Invasion abgesagt worden ist, hatte man eine Vielzahl von fertigen Rümpfen. An diesen wurden die Bugklappen zugeschweisst, und der Innenraum wurde in Manschaftsquartiere und Lagerraum umgebaut. Je nach Verwendung wurden leichte bis schwere Flak- oder auch mittlere bis schwere Artilleriegeschütze auf die Decks aufgebaut. In küstennahen Gewässern wurden diese Einheiten dann zum Schutz deutscher Häfen aber auch zur Geleitsicherung eingesetzt.
Samstag, 19. April 2008