Das Original

Die Seishu Maru wurde 1925 auf der Ishikawajima Werft für die japanische Armee auf Kiel gelegt. Die Aufgabe des Schiffes war es, nicht mehr benötige Türme von Schlachtschiffen zu transportieren. Diese sollten für die Küstenverteidigung verwendet werden. Dazu war die Seishu Maru mit einem 147-t-Kran und einen 20-t-Auslegerkran ausgestattet.

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Die Nagato (長門) war das Typschiff, der aus zwei Schiffen bestehenden Nagato-Klasse. Das zweite Schiff war die Mutsu. Beide waren die letzten in Dienst gestellten Schlachtschiffe Japans, bevor das Washingtoner Abkommen Neubauten verbat. Sie waren damit die modernsten Schlachtschiffe Japans bis zur Indienststellung der Yamato. Die Nagato gehörte zum Acht-Acht-Flotten-Programm. Damit wollte Japan mit den anderen Flotten mithalten und seine Flotte ab 1911 erneuern. Zu dem Programm aus acht Schlachtkreuzern und acht Schlachtschiffen gehörten die vier gebauten Schlachtkreuzer der Kongo-Klasse sowie die vier Schlachtschiffe der Fuso- und Ise-Klasse sowie die Nagato und das Schwesterschiff Mustu. Des Weiteren kamen die nicht fertiggebauten Schlachtkreuzer der Amagi-Klasse und die zwei Schlachtschiffe der nicht fertig gestellten Tosa-Klasse hinzu.  Die Schiffe der Nagato-Klasse hatte als erste Schiffe weltweit, die vom Stapel liefen, 41-cm-Hauptgeschütze verbaut.

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Die Elsass war ein Linienschiff der Kaiserlichen Marine und das zweite Schiff der Braunschweig-Klasse. Benannt war es nach einem Teilgebiet des Reichslandes Elsaß-Lothringen. Die Schiffe der Braunschweig-Klasse waren - wie die der zwei Vorgängerklassen, Kaiser Friedrich III- und Wittelsbach-Klasse, und die der folgenden Deutschland-Klasse -  Einheitslinienschiffen bzw. Pre-Dreadnought. Mit Erscheinen der HMS Dreadnought 1906 waren die Schiffe der Braunschweig-Klasse praktisch mit Indienststellung schon veraltet. Dennoch waren sie eine entschiedene Verbesserung zur Vorgängerklasse. So erhielten sie erstmals die neuen 28-cm-Hauptgeschütze und 17-cm-Sekundärgeschütze. Da die Schiffe nach Ende des Ersten Weltkrieges bei der neuen Reichsmarine bleiben durften, erlebten sie teilweise sogar noch den Zweiten Weltkrieg.

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Die Flusskanonenboote der Rhein-Klasse wurden von der Kaiserlichen Marine in Auftrag gegeben, um die Grenzflüsse zu Frankreich zu beschützen, den Rhein und die Mosel. Geplant wurden die Schiffe nach dem Vorbild der österreichisch-ungarischen Flusskanonenboote Leitha und Maros. Die Klasse bestand aus SMS Rhein und SMS Mosel.

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Die König war das Typschiff der gleichnamigen Linienschiffklasse. Die Schiffe wurden als Ersatz für drei veraltete Schiffe der Brandenburg-Klasse geordert und nur die König war ein Flottenvermehrungsbau. Die König-Klasse war eine direkte Weiterentwicklung der vorherigen Kaiser-Klasse. Man verwendete den gleichen Rumpf, ordnete aber die Hauptgeschütztürme entlang der Rumpfmittellinie. Dies führte zu einem größeren Feuerkreis der Geschütze und zu einer Reduzierung der gepanzerten Flächen um die Geschütze herum. Das eingesparte Gewicht konnte man zur Verstärkung der Panzerung verwenden. Obwohl eine Vergrößerung des Kalibers der Hauptartillerie geplant war, zwangen Budgetgründe, bei den 30,5-cm-Geschützen zu bleiben. Als Sekundärgeschütze wurden wieder 14 Stück 15-cm-Kasemattgeschütze verbaut. Dazu kamen noch sechs 8,8-cm-Kasemattgeschütze. Diese wurden allerdings teilweise wieder entfernt und die Öffnungen der Kasematten verschlossen. Für die Flugabwehr waren vier 8,8-cm-Flak vorgesehen. Aufgrund von Lieferschwierigkeiten wurden diese nicht komplett auf allen Schiffen installiert. Wie damals noch üblich, hatten die Schiffe zudem fünf 50-cm-Torpedorohre. Aufgrund der kurzen Dienstzeit der König-Klasse war der Umfang der Änderungen gering. So wurden 1916 die Torpedoschutznetze entfernt und die ersten drei Schiffe erhielten denselben Rohrmast wie die zuletzt in Dienst gestellte Kronprinz.

 

27.05.1905 - 115 Jahre Schlacht von Tsushima

 

Am 27. Mai 1905 vor 115 Jahren sichtete der japanische Hilfskreuzer Shinano Maru in der Straße von Tsushima die russische Flotte (siehe Jahrestage auf Modellmarine). Der Hilfskreuzer führte die japanische Flotte heran, der es gelang die russische Flotte in der Schlacht von Tsushima zu vernichten.

 

7. April 1945 - 75 Jahre Operation Ten-go

 

Heute vor 75 Jahren, am 7. April 1945, wurde das japanische Schlachtschiff Yamato von US-amerikanischen Trägerkampfflugzeugen versenkt (siehe Jahrestage auf Modellmarine). Die japanische Marine hatte als Reaktion auf die alliierte Landung auf Okinawa die Operation Ten-Go gestartet: das japanische Schlachtschiff Yamato sollte zusammen mit dem Leichten Kreuzer Yahagi und den Zerstörern Isokaze, Hamakaze, Yukikaze, Kasumi, Hatsushimo, Asashimo, Fuyuzuki und Suzutsuki die alliierten Verbände angreifen. Parallel wurden massive Angriffe mit Kamikaze-Flugzeugen durchgeführt. Der japanische Verband wurde am 7. April durch Luftangriffe vernichtet, auch die Yamato, das damals größte Schlachtschiff der Welt, wurde versenkt.

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1911 wurde die Natsushima Maru als küstennaher Minenleger gebaut. Aus den Erfahrungen heraus wurde 1913 die verbesserte Sokuten Maru gebaut. Nach der Sokuten Maru als Vorlage entstanden elf weitere Hilfsminenleger. Einen offiziellen Namen für die Klasse gab es nicht, in der Literatur wird diese aber oft Sokuten-Klasse bzw. Toshima-Klasse genannt. Diese ist nicht zu verwechseln mit der 1938 gebauten Sokuten-Klasse.

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Die HMS Penelope gehörte zur Klasse der Leichten Kreuzer der Arethusa-Klasse. Von der Klasse wurden vier Schiffe gebaut und diese waren eine kleinere Version der Leander-Klasse. Die Hauptaufgabe bestand darin die Handelsrouten zu sichern, aber die Schiffe konnten auch die Aufgaben eines Flottenkreuzers ausführen. Die Bewaffnung bestand im Gegensatz zur Leander-Klasse nur noch aus drei Zwillingstürmen mit 6 in (152 mm)-Geschützen. Dazu waren die Kreuzer der Arethusa-Klasse auch 15 m kürzer und hatte eine um 1250 t geringere Wasserverdrängung. Dies war nötig um innerhalb der im Londoner Flottenabkommen erlaubten Gesamttonnage für Kreuzer zu bleiben.

 

10.08.1904 - 115 Jahre Schlacht im Gelben Meer

 

Heute vor 115 Jahren, am 10. August 1904, trafen die japanische und russische Flotte in der Schlacht im Gelben Meer aufeinander (siehe den 110. Jahrestag und Jahrestage auf Modellmarine). Dies war die erste große Seeschlacht des Russisch-Japanischen Kriegs. Die russische Flotte war seit Ausbruch des Kriegs in Port Arthur belagert. Schließlich wagte die russische Flotte unter Admiral Withöft mit sechs Schlachtschiffen, vier Geschützten Kreuzern und 14 Zerstörern den Ausbruch. Dieser gelang, aber im Laufe des Tages wurden sie von der japanischen Flotte unter Admiral Togo mit vier Schlachtschiffen, zwei Panzerkreuzern, acht Geschützten Kreuzern, 18 Zerstörern und 30 Torpedobooten abgefangen. Auf beiden Seiten wurden mehrere Schiffe schwer beschädigt. Die russische Schlachtordnung brach zusammen, als Withöft und die Brückenbesatzung des russischen Flaggschiffs Zessarewitsch getötet wurden. Die russische Flotte zog sich darauf nach Port Arthur zurück, wo sie bis zu der Kapitulation des Hafens blieb. Der japanischen Marine gelang es so, dass die russische Pazifikflotte auszuschalten. Auf japanischer Seite starben 226 Mann, auf russischer 343. Zu den japanischen Schiffen gehörten die Geschützten Kreuzer Matsushima und Hashidate sowie das Torpedoboot Nr. 40: