Das Original

"Die Schiffe der ersten deutschen Scharnhorst-Klasse waren nach der Roon-Klasse die zweite Klasse von Großen Kreuzern der Kaiserlichen Marine, die eine vergrößerte Verdrängung gegenüber den vorhergehenden Klassen aufwies. Die Klasse bestand aus den beiden Einheiten SMS Scharnhorst und SMS Gneisenau. Die beiden Einheiten, benannt nach preußischen Militärreformern aus der Zeit der Befreiungskriege, gehören auf Grund ihres Einsatzes und Endes im Ersten Weltkrieg zu den bekanntesten Schiffen Deutschlands zur damaligen Zeit. Die beiden Schiffe waren größer als alle vorher gebauten deutschen Panzerkreuzer. Beide Schiffe waren bereits nach Indienststellung – bedingt durch das zeitgleich entwickelte britische Konzept des Schlachtkreuzers – nicht mehr zeitgemäß. Verwendung fanden sie dann im Einsatz in Übersee. Für ihre Entstehungszeit als Panzerkreuzer waren sie ausreichend bewaffnet wie schnell, jedoch durch die Modernisierungen im sich zügig entwickelnden internationalen Kriegsschiffbau bei der Indienststellung schon veraltet. Das nachfolgende Einzelschiff, die SMS Blücher, stellte gegenüber der Scharnhorst-Klasse eine deutliche Weiterentwicklung in der Reihe der in der deutschen Marine als Große Kreuzer bezeichneten Schiffe dar.

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"HMS Repulse war ein britischer Schlachtkreuzer der Renown-Klasse von 1916, der im Ersten und Zweiten Weltkrieg zum Einsatz kam. Sie wurde mehrfach modernisiert, jedoch ohne Totalumbau wie beim Schwesterschiff HMS Renown 1936–1939. Nach Einsätzen gegen die Kriegsmarine und der Jagd auf die Bismarck wurde sie wegen des erwarteten Pazifikkriegs nach Singapur verlegt. Am 10. Dezember 1941 wurde sie mit dem Schlachtschiff HMS Prince of Wales von japanischen Flugzeugen in malaiischen Gewässern bei Kuantan versenkt. Dieser erste Verlust von Großkampfschiffen durch Flugzeuge auf offener See läutete den Niedergang der Ära der Schlachtschiffe ein" (Zitat Wikipedia).

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"Die Schlachtschiffe der Montana-Klasse waren als Weiterentwicklung der Iowa-Klasse der Höhe- und Endpunkt des Schlachtschiffbaus in den Vereinigten Staaten. Wenn diese Schiffe gebaut und fertiggestellt worden wären, so hätten sie die bis dahin schlagkräftigsten und am stärksten gepanzerten Schlachtschiffe der Welt dargestellt. Der endgültige Entwurf wurde Anfang 1941 genehmigt.

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"Die USS Wisconsin (BB-64) ist ein Schlachtschiff der United States Navy und gehört der Iowa-Klasse an. Sie wurde nach dem US-Bundesstaat Wisconsin benannt. Nach der Indienststellung am 16. April 1944 wurde die Wisconsin noch im selben Jahr im Zweiten Weltkrieg eingesetzt. Bis zum Kriegsende im August 1945 war sie im Pazifik vor Japan im Einsatz. Ihre Hauptaufgaben waren der Schutz der Flugzeugträger vor japanischen Kampfflugzeugen sowie Küstenbeschießung. Nach dem Krieg wurde das Schiff der Reserveflotte zugeteilt, jedoch bereits 1951 reaktiviert, um im Koreakrieg die UN-Truppen gegen Nordkorea zu unterstützen. Wie schon im Zweiten Weltkrieg zerstörte die Wisconsin vor allem Industrie und Infrastruktur, aber beschoss auch Artilleriestellungen und Truppenansammlungen. Nach dem Krieg folgte 1958 die erneute Außerdienststellung und Einmottung.

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Die USS New Jersey (BB-62) ist ein Schlachtschiff der United States Navy, das heute als Museum dient. Sie gehört zur Iowa-Klasse und wurde nach dem US-Bundesstaat New Jersey benannt. 1943 in Dienst gestellt wurde sie ab 1944 im Zweiten Weltkrieg eingesetzt. Im Pazifikkrieg unterstützte sie die Strategie des Island Hoppings, indem sie Flugzeugträger vor Angriffen schützte und japanisch besetzte Inseln bombardierte, um Landungsoperationen zu ermöglichen. 1948 wurde die New Jersey außer Dienst gestellt, schon 1950 aber für den Koreakrieg reaktiviert. Nachdem sie auch dort zur Küstenbeschießung eingesetzt worden war, folgte 1957 ein weiteres Mal die Außerdienststellung. Als einziges Schlachtschiff der US-Flotte wurde sie 1968 für den Einsatz im Vietnamkrieg erneut aktiviert, blieb aber nur rund eineinhalb Jahre in Dienst. Die letzte Dienstzeit der New Jersey begann 1982 und dauerte bis 1991. Insgesamt stand die New Jersey damit zwischen 1943 und 1991 21 Jahre lang im aktiven Dienst der US Navy.

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"Die USS Iowa (BB-61) war ein Schlachtschiff der United States Navy und Typschiff der Iowa-Klasse. Sie wurde 1943 in Dienst gestellt und fuhr noch im selben Jahr im Atlantischen Ozean Einsätze im Zweiten Weltkrieg. 1944 wechselte sie in den Pazifik und nahm am Pazifikkrieg teil, wo sie die Luftverteidigung für Flugzeugträger übernahm und später die japanischen Hauptinseln beschoss. Im Rahmen der Verkleinerung der US-Streitkräfte nach dem Ende des Krieges wurde sie 1949 erstmals außer Dienst gestellt, aber in Reserve gehalten.

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"Die Mutsu (陸奥), benannt nach der alten Provinz Mutsu, war ein Schlachtschiff der japanischen Marine, das im Zweiten Weltkrieg eingesetzt wurde. Sie war das zweite Schiff der Nagato-Klasse. Am 6. Februar 1922, drei Monate nach ihrer tatsächlichen Übergabe an die japanische Marine, schlugen die Vertreter der USA bei der Flottenkonferenz in Washington vor, die Mutsu solle ebenso wie zwei amerikanische Schlachtschiffe der Colorado-Klasse verschrottet werden, damit Japan die ihm erlaubte Gesamtmenge an Schiffsraum einhalten könne. Die japanische Delegation behauptete daraufhin, die Mutsu sei bereits am 10. September 1921 in Dienst gestellt worden und man habe ihren Bau durch Geldspenden japanischer Schulkinder bezahlt, die man nicht enttäuschen wolle. Aufgrund des heftigen japanischen Widerstandes einigte man sich schließlich auf eine Anpassung der Grenzen nach oben, so dass Japan die Mutsu behalten konnte und die Vereinigten Staaten nur eines ihrer Schlachtschiffe verschrotten mussten. Nach dem Abschluss des Vertrages blieb die Mutsu für fast 20 Jahre das letzte in Japan gebaute Schlachtschiff.

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Der deutsche Kreuzer Admiral Graf Spee war das dritte Schiff der 1929-36 gebauten Deutschland-Klasse. Aufgrund des Versailler Vertrags war die Standardverdrängung auf 10000 ts beschränkt – nur etwas mehr als ein Drittel der Verdrängung der letzten Schlachtschiffe, der Bayern-Klasse. Entsprechend war ein modernes Schlachtschiff ausgeschlossen. Mit der möglichen Verdrängung waren nur langsame, aber gut gepanzerte Küstenpanzerschiffe oder schnelle, schwach gepanzerte Kreuzer möglich. Die Reichsmarine entschied sich für die Kreuzer, verkaufte diese dem Parlament aber als Küstenschutzschiffe. Da die Kreuzer nach den Beschränkungen des Versailler Vertrags, aber offiziell in der Schlachtschiff-Kategorie gebaut wurden, konnte die Reichsmarine wesentlich schwerere Geschütze als bei zeitgenössischen Schweren Kreuzern, die den Beschränkungen des Washingtoner Flottenvertrags unterlagen, einbauen: 28 cm-Geschütze. Beim Antrieb setzte man auf Diesel, der einen für den Kreuzerkrieg notwendigen großen Fahrbereich ermöglichte, anderseits die Geschwindigkeit auf 28 kn begrenzte.

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Das russische Schlachtschiff Sewastopol (Севастополь, Sevastopol)war eines von vier 1909-14 gebauten Schiffen der Gangut-Klasse. Der Entwurf ähnelte den Vorstellungen Cunibertis und damit der gleichzeitig gebauten italienischen Dante Alighieri. Wie diese erhielt die Gangut-Klasse vier 30,5 cm-Drillingstürme, die nicht übereinander angeordnet waren, so dass die beiden mittlere Türme ein eingeschränktes Schussfeld hatten. Die russische Marine forderte einen Geschwindigkeitsvorteil gegenüber deutschen Schlachtschiffen, was im Kombination mit der starken Ausdehnung der Panzerung dazu führte, dass die Panzerung dünner ausgeführt werden musste.

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Das britische Schlachtschiff HMS Warspite war eines von fünf Schiffen der Queen Elizabeth-Klasse, die kurz vor dem Ersten Weltkrieg als Schnelle Schlachtschiffe entworfen worden waren. Sie waren ihren Vorgängern und gleichaltrigen deutschen Schiffen in Bezug auf die Feuerkraft und Geschwindigkeit überlegen.