Diorama mit U-Booten des Typs VII

Das Internationale Maritime Museum in Hamburg stellt auf neun Decks zahlreiche Schiffsmodelle aus. Hier weitere Fotos von Modellen von Marineschiffen, die auf Deck 5 „Krieg und Frieden Marinen der Welt seit 1815“ und Deck 9 „Modelle: Die große Welt der kleinen Schiffe“ zu sehen sind.

Minenkreuzer SMS Albatross

Das Internationale Maritime Museum in Hamburg verfügt über eine gewaltige Sammlung an Schiffsmodellen. Darunter ist auch eine große Sammlung von Modellen von Marineschiffen des 19. bis 21. Jahrhunderts (siehe Links zu weiteren Fotogalerien unten). Die Fotos zeigen nur eine kleine Auswahl dieser umfangreichen Ausstellung.

Schwerer Kreuzer Bolzano

Das Museo storico navale in Venedig ist ein Marinemuseum der italienischen Marine. Es behandelt die italienische Marinegeschichte von der Antike bis heute. Dort wird auch eine Sammlung von Modellen italienischer Kreuzer des 19. und 20. Jahrhunderts gezeigt.

Bremer Kogge

Das Deutsche Schifffahrtsmuseum (DSM) befindet sich 2020 im Umbau. Nur Teil des Museums waren im Sommer zugänglich, darunter ein Teil der Ausstellung über Meeresforschung (siehe Fotogalerie), einige Museumsschiffe und die Kogge-Halle. In der Kogge-Halle ist das Wrack einer Kogge von 1380 zu sehen, die 1962 gefunden und seit 2000 im DSM zu sehen ist. In dieser Halle sind auch einige Modelle von Koggen zu sehen, die zeigen, wie diese vollständig aussahen bzw. die zeigen, wie man sich früher Hanse-Koggen vorstellte. Dazu sind noch einige andere Modelle von historischen Segelschiffen zu sehen - und auch die Sonderausstellung „KOGGE trifft PLAYMOBIL – Die Geschichte eines Schiffes neu erzählt“, die vom Juni bis Oktober zu sehen war. In der Nähe des Museums lag der 1988-91 gebaute Nachbau der Bremer Kogge, die Ubena von Bremen.

Katapultschiff Schwabenland

Das Deutsche Schifffahrtsmuseum (DSM) in Bremerhaven befindet sich 2020 im Umbau und im Sommer waren große Teile der Ausstellung nicht zugänglich. Offen waren nur die Kogge-Halle, einige Museumsschiffe und die Halle, in der früher u.a. die Meeresforschungsabteilung untergebracht war. Auch dort war die Ausstellung stark reduziert, zu sehen waren die Sonderausstellungen "360° POLARSTERN" und "SEA CHANGES – Welt & Meer im Wandel". Ausgestellt waren auch einige Modelle von Polarforschungsschiffen: Grönland (1867), Germania (1869), Schwabenland (1925) und Polarstern (1982).

Fregatte des Projekts 50 (Riga-Klasse)

Das Marinemuseum Dänholm liegt auf der Insel Dänholm bei Stralsund zwischen dem Festland und Rügen. Es ist in der Festung Sternschanze untergebracht. Die Insel wurde davor von der Preußischen Marine, Kaiserlichen Marine, Reichsmarine, Kriegsmarine und den Seestreitkräften der DDR genutzt. Im Freigelände des Museum sind u.a. Schnellboote und ein Marinehubschrauber des Typs Mil Mi-8 zu sehen (siehe Fotogalerie). Das Museum stellt auch eine Sammlung von Modellen der Schiffe der verschiedenen deutschen Marinen aus. 

Linienschiff Gyldenløve im Krigsmuseet

Das Krigsmuseet (Kriegsmuseum/Danish War Museum) wurde 1928 als Tøjhusmuseet (Zeughausmuseum) gegründet und 2018 in Krigsmuseet umbenannt. Organisatorisch gehört es seit 2014 zum Nationalmuseet. Das Gebäude wurde ab 1598 als Zeughaus gebaut, das zur Versorgung der dänischen Flotte dienen sollte. Ursprünglich war es deshalb von einem kleinen Hafenbecken umgeben, in das auch größere Kriegsschiffe fahren konnten. Das Museum umfasst eine große Sammlung von Kanonen sowie Handwaffen und widmet sich der Geschichte der dänischen Kriege. Schon länger wurden dort auch diverse Schiffsmodelle gezeigt. Als 2016 das Marinemuseum Kopenhagens (Orlogsmuseet) geschlossen wurde, gingen große Teile der Sammlung an das Krigsmuseet über und bilden dort seither eine Dauerausstellung über die dänische Marine. Einige größere Ausstellungsstücke sind in den Hangar 46 nach Værløse ausgelagert, in dem auch viele andere große Ausstellungsstücke des Krigsmuseet wie Geschütze und Panzer zu finden sind. Die folgende Fotogalerie soll einen Übersicht über den Bestand an Schiffsmodellen und Dioramen bieten, die heute im Krigsmuseet zu sehen sind.

Zeppelin L 10 im Zeppelin Museum

Das Zeppelin Museum in Friedrichshafen widmet sich der Geschichte der Zeppeline von den Anfängen zu Beginn des 20. Jahrhunderts bis in die heutige Zeit (zusätzlich gibt es einige andere Ausstellungen inklusive Sonderausstellungen). Das Museum enthält einen 1/1-Nachbau von LZ 129 Hindenburg, genauer natürlich nur einen Teil einer Rumpfsektion, um die interne Konstruktion, aber auch die Einrichtung zu darzustellen. Dazu umfasst das Museum eine große Sammlung von Modellen, die die Entwicklung der Zeppeline illustrieren, sowie einige Originalteile, u.a. eine Motorgondel der LZ 127 Graf Zeppelin und die Bugspitze von LZ 130 Graf Zeppelin II. Natürlich sind die Luftschiffe der Kaiserlichen Marine und der US Navy auch ein Thema, auch von diesen finden sich einige Modelle.

Modell der Jylland im Museum beim Museumsschiff

Die 1856-60 gebaute dänische Schraubenfregatte Jylland (siehe Fotogalerie) ist heute ein Museumsschiff in Ebeltoft in der Nähe von Aarhus. In den Gebäuden neben ihrem Trockendock wurde auch ein kleines Museum eingerichtet. Dieses behandelt die Geschichte des Schiffs und seine Rolle in der Schlacht von Helgoland 1864. Neben Modellen der Jylland selbst werden auch Modelle von anderen Schiffen sowie einige Kanonen aus der Epoche gezeigt.

 Fracht- und Passagierschiff MS Selandia (1911)

Das DieselHouse in Kopenhagen widmet sich der Geschichte von Burmeister & Wain, einem Unternehmen, das zwischen 1872 bis 1996 in Kopenhagen über 1000 Schiffe baute. Zahlreiche dieser Schiffe werden im Museum als Modelle gezeigt. Ein Teil der Ausstellung beschäftigt sich etwas ausführlicher mit der M/S Selandia von 1912, dem ersten hochseefähigen Schiff mit Dieselmotor.