Das Original-Ätzteilset zur "Yukikaze"



Fotoätzteile für die "Yukikaze", Version 1940
Hasegawa, Maßstab 1:350
Preis: ca. € 29,-

Schneller als für die "Mikasa" hat Hasegawa für die "Yukikaze" eine eigene Fotoätzplatine herausgebracht, die den dringendsten Bedarf an feingeätzten Details stillt.
Die Platine ist nicht groß, aber auf den 17,5 x 6 cm bietet sie einen kompletten Satz Relings, diverse Leitern, den mit Handläufen versehenen Niedergang des Großmastes, einige Takelstützen, zwei Schotts, zwei Lüftergitter, einen Doppelpeilring, sowie etliche Riemen für die Beiboote.
Die Qualität der Teile ist exzellent. Die Leitern sind maßstäblich schmal und vermitteln bei der geringen Materialstärke einen sehr guten Eindruck.
Die Relings hängen wunderbar durch und die kleinen Stege, die unten an den Relingstützen die Montage erleichtern sollen, sind eine gute Idee und werden nach dem Lackieren kaum oder gar nicht auffallen.
Einige Bauteile aus Plastik können durch Ätzteile dieser Platine ersetzt werden.
Dies betrifft z.B. die Takelstützen auf den Geschütztürmen und seitlich am Brückenhaus. In wie weit diese Teile die evtl. auftretende Spannung der Takelung aufnehmen können ohne zu verbiegen weiß ich nicht, aber da z.B. beim Takeln mit gezogenen Gießästen kaum Spannung entsteht, sollte dies kein Problem sein.
Leider kann man nicht alle Teile, die in Spritzguss einfach nicht gut aussehen können, durch Ätzteile ersetzen, denn die Platine ist nicht für den Profi konzipiert sondern eher für diejenigen Modellbauer die schon gerne geätzte Relings, Leitern und Niedergänge hätten, aber eben nicht auf das letzte Detail Wert legen. So hätte ich mir auch die Abweiserbügel für die Schrauben, die Handläufe an den Geschütztürmen, Wasserbombengestelle, oder Steuerruder und Schrauben für die Beiboote bzw. Kutter gewünscht. Immerhin bietet die Platine 24 einzelne Riemen die man in die Boote legen kann. Ist ja auch schon was wert.



Aber was ist die Platine tatsächlich wert?
Der Listenpreis beträgt € 29,50 und dafür ist der Umfang der Platine einfach zu gering. In dieser Preiskategorie bieten andere Ätzteilhersteller deutlich mehr.
Fazit:
Die Platine bietet Teile, durch die ein Modell der "Yukikaze" wesentlich verbessert werden kann. Leider fehlt aber Einiges, was sich ein Profi für sein Modell wünschen würde.
Der Preis ist für das was man bekommt zu hoch, somit kann ich trotz der hohen Qualität des Produkts nur das Prädikat - empfehlenswert - vergeben.
- vorgestellt von Olaf -

Zerstörer der Kagero-Klasse "Yukikaze"


Hersteller: Hasegawa
Maßstab: 1 / 350
Teile: 177 (+ 36 der 1. Auflage)
Abmessungen: Länge 347,5 mm x Breite 33 mm x Höhe 87 mm
Artikelnummer: 40063
Preis: voraussichtlich 50,00 - 55,00 €

zusätzliche Seiten auf Modellmarine:


Hersteller: Hasegawa
ArtNr.: 00775
Teile: 110
Preis: ca. 27,- €


dreisitziger Torpedobomber Nakajima Typ 97 Modell 3 B5N2 Codename "Kate"

Hersteller: Hasegawa
Artikelnummer: 9553
Maßstab: 1/48
Preis: ca. 30 Euro + Versand
Maße: Länge 215 x Spannweite 323 (im ausgeklappten Zustand) mm
Teile: 113 laut Hersteller


Historischer Hintergrund
Wenn man jemanden nach japanischen Marineflugzeugen fragt, dem fallen wohl in erster Linie die berühmte "Zero" ein. Nach kurzem Nachdenken folgen dann aber die Aichi D3A "Val" und Nakajima B5N2 "Kate". Dieses Dreigestirn operierte in den ersten Kriegsmonaten überaus erfolgreich in der Kombination Jagd- (Zero), Sturzkampf- (Val) und Torpedoflugzeug (Kate).
Die "Kate" basierte aus einer Ausschreibung von 1935, die den alten Typ 96 als "trägergestützten Angriffsbomber" ablösen sollte. Nakajima, kurz vor der finanziellen Pleite, steckte seine ganze Hoffnung und Können in die Entwicklung des neuen Modells.
Die erste Version mit dem "Hikari"-Motor wurde am 16.11.1937 als B5N1 übernommen, da der geplante "Sakae" noch nicht verfügbar war. Erst im Herbst 1938 konnten die ersten Triebwerke geliefert werden, so dass die B5N2 im Dezember 1938 an die japanische Marine ausgeliefert werden konnte. Hauptaufgabe der "Kate", wie sie von den Alliierten genannt wurde, waren die Bombardierung aus großer Höhe sowie der Torpedoangriff.

technische Daten
Länge 10,300 x Spannweite 15,518 x Höhe 3,700 m
Triebwerk & Leistung
1x 14-Zylinder-Sternmotor Nakajima "Sakae" Model 11 mit 1000 PS Starleistung
Höchstgeschwindigkeit 378 km/h in 3600 m
Bewaffnung
1 x 7,7-mm MG als Abwehr
Bomben von 1x 800-, 2x 250-, 6x 60- oder 6x 30-kg
oder
1 Torpedo bis 800 kg


Typ 0 A6M5 Typ 52 Reisen - Skeleton Version


Typ: einsitziger Jagdflugzeug
Hersteller: Hasegawa
Artikelnummer: SP240
Preis: ca 40,00 €
Maßstab: 1 / 48
Teile: 121 laut Hersteller
Abmessungen: Spannweite 229 x Länge 190 mm


Historischer Hintergrund
Waren die ersten Versionen der japanischen "Reisen" aufgrund der ihrer einzigartigen Leistungen und der Erfahrung der Piloten überaus erfolgreich, wurden die letzten Versionen von den amerikanischen Jagdflugzeugen immer mehr deklassiert. Grund hierfür war die zwanghafte Untermotorisierung, welcher bei der Typ 52, einer der letzten Hauptserienversionen, zu einem Geschwindigkeitsvorteil gegenüber der Typ 22 (mit der Japan Ende 1941 in den Krieg zog) von lediglich 24 km/h erbrachte. Dies und die mangelhafte Ausbildung konnte keine Luftüberlegenheit bringen, so dass der Krieg verloren gehen musste.

technische Daten
Länge 9,121 m x Spannweite 11,00 m x Höhe 3,509 m
Leergewicht 1876 kg, Startgewicht 2733 kg
Triebwerk
1 x Nakajima Sakae Typ 21 mit 1130 PS Startleistung, Höchstgeschwindigkeit 565 km/h in 6000 m
Bewaffnung
2 x 7,7 mm
2 x 20 mm


Mitsubishi Ki 67 Type 4 "Hiryu"



Typ: schwerer japanischer Bomber
Hersteller: Hasegawa
Artikelnummer: CP 19 (Auslaufmodell 2005)
Maßstab: 1/72
Preis: ca. 25 Euro + Versand
Teile: 133


leichter Träger "Zuiho"

Hersteller: Hasegawa
Artikelnummer: 216
Maßstab: 1/700
Teile: 82 + 10 Flugzeuge



zum geschichtlichen Hintergrund
Ursprünglich als schneller Flottentanker "Takasaki" gebaut und in Dienst gestellt, benötigte die Marine Ende der 30er Jahre für die anwachsende Zahl an U-Booten einen U-Boot-Tender und beschloss den Umbau des Tankers "Takasaki" und dessen Schwesterschiff "Tsurugisaki". Obwohl Japan bis Ende des Zweiten Weltkrieges den eigentlichen Wert von Flugzeugträgers nicht erkannte, stoppte man den Umbau und änderte die Pläne in einen leichten Träger um. Am 27. Dezember 1940 in Dienst gestellt, verblieb die "Zuiho" (auf Deutsch Glücklicher Phoenix) bis Juni 1942 hauptsächlich in heimatlichen Gewässern und nahm dann an der missglückten Operation MI - der Schlacht um Midway - teil. Im Oktober 1942 durch zwei Bomben leicht beschädigt, verlor sie fast ihre gesamten Flugzeuge. Im Januar 1943 an der Evakuierung von Guadacanal beteiligt, verblieb sie im Anschluss meistens wieder in heimatlichen Gewässern. Im Juni 1944 nahm sie an der Schlacht um die Mariannen teil und verlor wieder einen Großteil ihrer Flugzeuge. Ohne eigene Flugzeuge (nach den schrecklichen Verlusten im Juni 1944 über den Mariannen exisiterte eine Trägerluftwaffe praktisch nicht mehr), lief sie am 20. Oktober 1944 mit dem Flottenträger "Zuikaku", den leichten Trägern "Chiyoda" und "Chitose" sowie den Hybridschiffen "Ise" und "Hyuga" als Teil der Mobilen Flotte als Ablenkungseinheit in Richtung Philippinen aus. Von Flugzeugen der amerikanischen Trägergruppe 38 am 25. Oktober mehrfach angegriffen und tödlich getroffen, wurde um 15.00 Uhr der Befehl zur Aufgabe des Schiffe gegeben. Bereits 15.26 Uhr kenterte die "Zuiho" auf Position 19°20' Nord und 125°15' Ost und nahm 215 Besatzungsmitglieder mit in die Tiefe. 759 Mann konnten geborgen werden.


Kawanishi N1K1 Kyofu (Codename Rex)





Hersteller: Hasegawa
Artikelnummer: 51335 / AP35
Maßstab: 1/72
Teile: 54





Hersteller: Hasegawa
Artikelnummer: 653
Maßstab: 1/72